Freitag, 22. Dezember 2017

Die Weihnachtsansprache,

liebe Leser, entfällt wie immer ersatzlos.
Alles Wichtige ist ja schon gesagt worden. Ich kann und möchte den warmen Worten Franz I. nichts hinzufügen. Denn wie sagte schon Frau Lichter so richtig zu ihrem lieben Sohn: "Horst, wenn Du nichts Gutes sagen kannst, dann sei bitte still!"

Den Worten von Frau Weidel hingegen, möchte ich jedoch, Gutes sagend, flankierend hinzueilen. Wenn sie den Vertretern des kirchlichen Establishments eine unselige Nähe zu den politischen Machtzirkeln dieses unseres Landes diagnostiziert und dabei treffende Vergleiche (getroffene Hunde bellen ja bekanntlich) zieht und die Frage stellt, wo denn in unserer Zeit ein Löwe von Münster bleibt, so ist das kein Skandal. Es sind leicht zu beobachtende Fakten und die gestellte Frage nur folgerichtig!
An einer Stelle, so muß ich an dieser Stelle einschränkend sagen, ist der Vergleich mit den GröFaZ-Jahren etwas unglücklich, zumindest wenn wir auf die deutschen Bistümer schauen. Auf die unsäglichen Zustände der evangelischen Landeskirchen bezogen, ist er treffend formuliert. Es wäre noch treffender, wenn man die unaufgearbeitete Geschichte der "Kirche im Sozialismus" mitgenannt hätte.
Was jedoch die Verteidigung der abendländischen Kultur geht, da stimme ich ihr zu, ich möchte es sogar noch anschärfen, aber ich denke wieder an die liebe Frau Lichter und halte meinen Schnabel.

Im Jahre 2016 erschien in einem unschönen "Reprint" Alfred Lorenzers "Konzil der Buchhalter, Die Zerstörung der Sinnlichkeit, eine Religionskritik". Wenn man von dem in den 1960/70er Jahren beheimateten Fachkauderwelsch etwas absieht, ist es eine sehr interessante Betrachtung der Gesellschaft und Kirche in den Nachkriegsjahrzehnten und des 2. Vaticanums mit seinen Voraussetzungen und seinen Folgen.
Erstes Fazit nach gut 60 Seiten: Es ist alles noch viel schlimmer als angenommen!
Leseempfehlung!

Musik zur Weihnacht

Aktuelles zu diesem heiklen Thema bietet Hadmut Danisch.
Wer nicht so sehr auf Trixie Dörfel steht und es lieber klassisch mag, der ist hiermit gut beraten:



 

Und beim Baumschmücken gilt unverrückbar die alte Weisheit:
Früher war mehr Lametta!

Gesegnete Weihnachten!




Freitag, 8. Dezember 2017

Wochenschau 49. KW

Nee, wat is dat schön!
Tradition und Fortschritt in vollendeter Harmonie!
So grüß' dich Gott, Westfalenland!

Geschenktips
Geschmackvolle Geschenktips für alle, die einem katholischen Herrn (engl.: gentleman) eine Freude zum Weihnachtsfest machen wollen, finden sich hier.

Die wirklich wichtige Meldung aus der Una sancta
Während sich "der gute, alte Franz" (Georg Kreisler) immer weiter verfranst, werden in Frankreich wichtige Feste gebührend gefeiert und die katholische Jugend an wichtige Aufgaben herangeführt.

Was hat er denn nun gesagt, der Onkel Donald?
Eine Übersetzung des angeblich Unsäglichen findet sich bei achgut.com.

Alternative Wege für den Erwerb einer Immobilie jenseits der Via dolorosa zwischen Bausparvertrag und Kredit werden gerade in Berlin geebnet.

Bildung
Zur Lage der Lehrer
Zur Frage des Bildungskanons und der grassierenden digitalen Demenz

Die Börse
wird uns mal wieder von unseren europäischen Fein... äh Freunden im Namen der Solidarität auf links gekrempelt. Nun haben sie auch die Sparkassen und Volksbanken am Wickel!

Das Wort zum Sonntag (Der historische Witz)Feldwebel: "Befehl, Sonntag Kirchgang, durchzählen!"
Es sind hundert Soldaten.
Feldwebel: "Zum Kirchgang: eins bis fünfzig evangelisch, 51 bis hundert katholisch, weggetreten!"
Schütze Müller: "Gestatten, Herr Feldwebel, Zeuge Jehova."
Feldwebel: "Watt? Zweimal um'n Kasernenhof und dannmelden se sich gefälligst mit nem  anständigen Jlauben wieder ..."





Mittwoch, 6. Dezember 2017

Kurzbetrachtungen 4

semper idem I
Günter Brakelmann, evang. Theologe, Professor und Bochumer Urgestein wurde weiland am Rande einer Demonstration vor den Toren des Opelwerkes von einem Reporter des WDR interviewt. Zum Schluß wollte der Fragensteller von dem so "im Leben stehenden Theologen" einen alten Zopf abgeschnitten bekommen und fragte ihn, ob ein so moderner Mensch wie er denn an so etwas wie die Geschichte von der Erbsünde glaube. Die Antwort kam spontan und mit der typisch brakelmannschen Verve: "Ja sicher! Gucken Sie sich doch mal in der Welt um!"



semper idem II
Das Ministerium für Volkserziehung ist nach der Verabschiedung der großen Genossin Margot Honecker nur noch ein Schatten seiner selbst gewesen und wurde folgerichtig 1990 aufgelöst. Und auch der abgesetzte Genosse Mielke hat ein Lücke hinterlassen, die man bis heute noch nicht wieder schließen konnte.
Doch die Aufgaben sind deswegen ja nicht weniger geworden.
Auch hier gilt:
Die alten Fragen von gestern sind die Fragen von heute!
Was tun, wenn mein Kind Kontakte zu Familien knüpft, die nicht im Sinne der Einheitsfront denkt, spricht, wählt und handelt?

Brauchen Sie eine pseudomoralische Unterarmgehhilfe,
um
- eine alte Freundschaft aufzukündigen,
- einen Kollegen anzuschwärzen,
- einen Nachbarn zu schneiden oder
- einen Kunden nicht mehr zu bedienen,
weil er
- die Abdankung der abgewählten Alternativlosen fordert,
- die Novität des Merkel-Lego im Umfeld der Weihnachtsmärkte der "Religion des Friedens"(tm) in die Schuhe zu schieben geneigt ist,
- im Gespräch die Kosten der Masseninvasion hochgerechnet hat,
- nicht an die Energiewende/Feinstaub glaubt,
- für höhere Renten votiert oder (horribile dictu)
- die AfD gewählt haben könnte/hat?

Verängstigte Kinder und Jugendliche sprechen über ihre Schicksale:
Hilfe, mein Bruder/PapaOpa hat die AfD gewählt!

Das von Henryk M. Broder zusammengestellte Panoptikum changiert zwischen Prawda,
Druckerzeugnissen der nationalen Sozis und Anfragen an Radio Eriwan.



o crux ave
In Belgien ist man beim ROTEN KREUZ schon einen Schritt weiter.