Mittwoch, 19. Juli 2017

Steuergedenktag

19. Juli, In Commem. Omni. Collatorum
(
Steuergedenktag)
nicht gebotener (klandestiner) Gedenktag
1. bis 6. Klasse
 Farbe: schwarz
Stationskirche: S. Rochi in Bingio

Der Steuergedenktag wurde nach Gründung der Bundesrepublik zunächst nicht begangen. Im Laufe der Jahrzehnte und mit zunehmender Steuerlast kam dieser, von den verschiedenen Regierungen verschwiegen, dennoch durch das mutige Einschreiten des "Bundes der Steuerzahler" wieder in das Gedächtnis mancher Staatsbürger. Es ist ein bewegliches Fest, welches immer an dem Tag des Jahres begangen wird, an dem der Steuerzahler rein rechnerisch erstmals im Jahr nicht mehr für den Staat gearbeitet hat. Bei der Berechnung des Tages gibt es unterschiedliche Traditionen im Gebiet der Bundesrepublik. Während in diesem Jahr der Steuergedenktag allgemein am 19. Juli begangen wird, gibt es auch Theorien, die einen Zusammenfall mit dem Rochusfest am 16. August (siehe Stationskirche), mit dem 12. September (Fest Mariä Namen) oder dem 24. September (Commemoratio B. M. V. de Mercede [Gedächtnis Mariä von der Erlösung der Gefangenen) berechnet haben.

Introitus: Exclamaverunt ad te, Domine, in tempore afflictionis suae (LU 1465A)
Kyrie: XVIII. Messe 
Gloria: entfällt
Oratio: 11. Votivmesse, Schott [184]
Lectio: Eccli. 31, 8-11 (Buch der Weisheit) (Vom Fest des Hl. Johannes Maria Vianney, Schott 995)
Graduale: Universi qui te expectant, non confundentur, Domine. (LU 320)
Tractus: Deus, Deus meus (LU 594)
Sequentia: Dies irae (LU 1810)
Evangelium: Luc 12, 32-34 (aus der 2. Messe für einen Bekenner, Schott [50])
Offertorium: Dextera Domini (LU 1457)

Secreta: 11. Votivmesse
Sanctus: XVIII. Messe 
Agnus Dei: XVIII. Messe
Communio: Per signum Crucis de inimicis nostris libera nos (LU 1457)

Postcommunio: 11. Votivmesse

Wenn Sie wissen wollen, was Ihnen in diesem Jahr nach Abzug aller indirekten und direkten Steuern von einem verdienten Euro bleibt, dann schauen Sie sich diese erhellende Graphik einmal an.

Mittwoch, 12. Juli 2017

Staatsfernsehen, Kulturbolschewismus

"Waldesruh! Ich gib dich Waldesruh!" schreit Horst im Film "Was nicht paßt, wird passend gemacht!", als die Fertigbauteile des zu bauenden Holzhauses nicht passen und greift kurzerhand zur Kettensäge.
Der Filmtitel scheint auch das Arbeitsmotto eines Mitarbeiters der zwangsalimentierten Staatsfunkhäuser gewesen zu sein. Weil es bei einer (wie üblich) sehr friedlichen Pegida-Demonstration keine Sensationen zu filmen gab, rammte er einer Demonstrantin den Ellenbogen dermaßen in die Rippen, daß diese mit einer gebrochenen und einer angebrochenen Rippe dastand.
Trotz ärztlichen Gutachtens und einer erdrückenden Zahl von Zeugenaussagen ...
Ach, lesen Sie doch selbst, was am Ende Justitia daraus gemacht hat!

Apropos "ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt!"
"Kulturrevolution". Mit diesem eher schwachen Wort wird in unseren Breiten die von Mao angezettelte "Säuberungsaktion" von Partei und Land bedacht, der nicht ungezählte Schätze einer uralten Kultur zum Opfer fielen sondern nach vorsichtigen Schätzungen auch 400 Tsd. Menschen. Von den vielen Gefolterten, die ihre Torturen überlebten, gibt es keine Zahlen. Mao wußte sehr genau, daß er für den "großen Sprung" eine große Truppe skrupelloser Täter brauchte. Deswegen setzte sein Modell der Revolutionierung auch bei denen an, die noch leicht formbar waren, bei Schülern und Studenten. Diese schlugen, zerschlugen und folterten das Land in der Folgezeit mit jugendlichem Elan, kindlicher Unbedarftheit und von keinem Zweifel angekränkelt in die von Mao gewünschte Richtung. Wer die Jugend hat, hat die Macht und Gewalt über die Zukunft.
Damit nun die Kinder in Schweden nicht mit falschem Gedankengut konfrontiert werden, hat man in einem Ort damit begonnen, die Kinderbuchabteilung der dortigen Bibliothek zu "säubern".
Erstes Opfer: Pippi Langstrumpf von Astrid Lidgren
Vorwurf: Rasssssssisssssmus
Tja, der Negerkönig aus Taka-Tuka-Land ...

Samstag, 1. Juli 2017

Was soll ich sagen?

Nun, die Zeichen stehen auf Sturm!
Card. Müller ist von Franz I. als Präfekt der Glaubenskongregation abgesetzt worden und wird in Bälde durch einen Jesuiten (sic!) ersetzt.
Der Malteserorden trägt nun auch Räuberzivil Bänkerkleidung und fällt gehorsam zum Ringkuß vor dem demütigsten der Diener Gottes auf die Knie, dem solche überkommen Zeichen der Unterwerfung ja ein Graus sind.
Apropos Macht und Geld: Schon mitbekommen? Das Bankgeheimnis ist de facto abgeschafft! Nicht? Ach, ist ja auch nicht so wichtig!
Da gibt es ganz andere Sachen, die in Presse, Funk und Fernsehen verbreitet werden.
Folgendes Ereignis zum Beispiel:
Im Parlament läßt es Herr Beck Konfetti regnen! Wer jetzt den Besuch einer Kindergartengruppe mit einbegriffenem Geburtstagskind vermutet, wird sich getäuscht sehen. So infantil feiern (nach Lebensalter zu den Erwachsenen zu rechnende) heutigentags Angehörige des Hohen Hauses den Sieg in einer Abstimmung, welche die Kultur und Traditionen des eigenen Landes aushebeln und die Verfassung, das Familienrecht und das viel beschworene Kindeswohl ohne Not ad absurdum führen wird. Und die oberste Rautenmacherin verschwurbelt in gewohnter weltanschaulicher Gelenkigkeit ihres (bisher noch nicht nachgewiesenen) Gewissens wieder alles bis zur kompletten Sinnfreiheit ihrer Äußerungen.
Was soll ich dazu noch sagen?
O tempora, o mores?
Der Wahnsinn legt einen Endspurt ein?


Willkommen im Biedermeier 2.0?

Vieleicht besser nichts!
Denn ein anderes Antigesetz ist (unter weniger großen Beteiligung unserer Vertreter und ohne Partylaune) ja auch noch durchgewunken worden.

Wie schrieb ein Kommentator auf einer der angeführten Seiten:
Seit dem 30.06.2017 hat niemand mehr in Deutschland die Berechtigung zu fragen: 1933, wie konnte es dazu nur kommen?

Mahlzeit!